Der STV in bekannten Gefilden mit unbekannten Gesichtern

Eigentlich sollte es der fünfte Teil der „Der STV in unbekannten Gefilden“-Serie sein. Aber wie in jeder guten Serie gibt es auch Plottwists. Denn statt der Auswärtsfahrt kam diesmal die andere Mannschaft zu uns. Mit dem TSV Rhüden hatte der STV ein Team zu Gast, bei dem es bislang noch keine Berührungspunkte gab. Aber das war noch nie ein Problem und so konnte man sich relativ zeitnah auf einen Termin einigen. Am 22.05. um 19:00 Uhr war es dann soweit, ein bekanntes und fünf unbekannte Gesichter betraten die Halle und es war als würde man sich schon ewig kennen. Der ehemalige STV-Spieler Jordan Grochla heuerte beim TSV Rhüden an, nachdem sich seine Wohnlage verändert hatte. Ein freudiges Wiedersehen und er brachte eine schöne Truppe mit, die keine Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte. Der Sportwart von Rhüden Thomas Leupold führte die Truppe an und coachte sie durch das Freundschaftsspiel. Auch Zuschauer brachten sie mit und natürlich jede Menge Energie und Lust aufs Tischtennis spielen. Der STV trat gleich mit sieben Personen an und splittet seine Spieler in Doppel und Einzel auf. Mannschaftsführer Sven Hoppstock spielte aber ebenso wie Thomas Leupold nicht mit, sondern war Maskottchen. Besonders erfreulich auf Ringelheimer Seite war das Spieldebüt von Paul Nowak, welcher in diesem Jahr der Abteilung beitrat und nun sein erstes Spiel bestritt.

In den Doppeln konnte der STV sich dann auf etablierte Kräfte verlassen. So konnte Kai Maibohm und Fynn Maibohm das Vater und Sohn Duell gegen Thomas Sternal und Bastian Sternal für sich entscheiden während Hubert Bock und Jürgen Rudolf bewiesen, warum sie das beste Doppel der dritten Kreisklasse in der abgelaufenen Saison waren.

Komfortabel ging es dann in die Einzel und dort wurden die Spieler dann knapper und es entwickelten sich schöne Ballwechsel. Besonders schön war es, dass eher junge Spieler auf beide Seiten um die Punkte kämpften und so weniger taktiert, sondern mehr auf Schnelligkeit und Angriff gesetzt wurde. Auch hier konnte der STV den Heimvorteil nutzen und entschied beide Spiele. Bei den nächsten Spielen teilten sich die Vereine die Punkte und auch die zweiten Einzelpaarungen verliefen wie exakt nach dem gleichen Prinzip. Vorne konnte der Heimvorteil in den entscheidenden Momenten die Punkte sichern und hinten wurden sich dann die Punkte geteilt. So kam es zu einem unterm Strich etwas zu hoch ausgefallen Sieg des STV, aber das Ergebnis war an dem Abend eher Nebensache. Viel wichtiger war das drum herum. Die Gespräche, die Eindrücke, das Wiedersehen und eine vielleicht wachsende Freundschaft mit einem anderen Verein. Denn Ende August geht es dann nach Rhüden zum Rückspiel und gleichzeitig Saisonvorbereitungsspiel. Hoffentlich genauso schön wie an diesem sehr heißen Abend in der Ringelheimer Sporthalle.

 

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