Auch in diesem Jahr fluteten die Hobbyspieler die Turnhalle in Ringelheim. Der STV Ringelheim lud zum traditionellen Tischtennis Jedermannturnier ein. Dem Schnee trotzend fanden sich viele Hobbyspieler und Zuschauer in der Halle ein. Nachdem auch die letzte Person da war, konnte Abteilungsleiter Sven Hoppstock stolz verkünden: „Wir haben es geschafft.“ Rekordkulisse, mit 63 Teilnehmern traten so viele Spieler an wie noch nie. Außerdem kam es auch bei den Herren zum Rekord, mit 33 Spielern kämpften so viele wie noch lange nicht um den Sieg. Auch in anderen Bereichen wurde es mehr. Nachdem schon im vergangenen Jahr der Spendenrekord aus dem Vorjahr gebrochen wurden, schaffte der STV hier den Hattrick. 60 Sponsoren unterstützten in diesem Jahr und pulverisierten den Rekord regelrecht. Nachdem Motto „Jeder bekommt etwas“, gab es anschließend für jeden Teilnehmer Preise. Ob ein Essensgutschein zahlreicher Restaurants, 3D-gedruckte Deko, Massagen, Taschen oder Eintrittskarten zum Fußball. Für die 14 Kindern gab es einen eigenen Preispool, mit Dönergutscheinen, Spielzeug und das E-Center in Bad spendete, passend zum Rekord, ein Kuschelmonster in Turnierrekordgröße.

In vielen Gruppen kämpften die Teilnehmer um die besten Platzierungen in den KO-Systemen. Denn bei Gruppensiegen warteten dort eher schwächere Kontrahenten. Alle Vorjahressieger waren in diesem Jahr auch wieder dabei und für viele Teilnehmer ist dieses Turnier eine Art Neujahrsritual geworden. So vermischen sich alte und neue Gesichter und lassen diese schöne Unberechenbarkeit des Turniers sich entfalten. Turnierveteranen duellieren sich mit Neulingen und jeder gibt sein Bestes. Zwischendurch wird erzählt und die Ballwechsel der anderen bestaunt.

So traf es im Viertelfinale der Herren den Vorjahressieger. Manuel Castillo Campo musste sich hier knapp mit 2:1 gegen Detlef Schmidt geschlagen geben und damit war klar, keine Titelverteidigung bei den Herren. Dort witterten dann andere Spieler ihre Chance. René Schöne konnte sich anschließend gegen Detlef Schmidt mit 2:1 durchsetzen und ihm war ein Treppchenplatznach mehreren knappen Plätzen (z.B. Platz 4 in 2025) nun nicht mehr zu nehmen. Das erste Finale für ihn, gegen den Lokalmatador und mehrfachen Sieger Manuel Wiesner. Im Finale war dann der Wille da, aber es wollte nicht so richtig klappen und so spielte die Routine die entscheidende Rolle und Manuel Wiesner gewann mit 2:0 zum vierten Mal das Turnier. Bei den Damen kam es im Halbfinale dann zur Neuauflage des letztjährigen Finals. Anja Maibohm konnte sich gegen Sandra Jordan für die Finalniederlage revanchieren und gewann mit 2:1. Dort konnte sie sich auch knapp gegen Sabine Feustel mit 2:1 durchsetzen und gewann das Turnier. Auch bei den Schülern kam es zur Wachablösung an der Spitze, in einem engen Gruppenspiel gewann Kajo Nemet gegen Ben Tetzlaff und zog damit ins Finale ein. Dort allerdings gelang es der Tetzlaff-Familie, die mit sechs Mitgliedern an diesem Turnier teilnahm, ebenfalls Revanche zu nehmen. Johan Tetzlaff konnte sich in einem hochklassigen Finale mit 2:1 durchsetzen und folgte seinem Bruder als Turniersieger.

Nach einer kleinen Umbaupause und Auswertung, kam es dann zur Preisüberreichung. Jeder Teilnehmer konnte sich was Schönes aussuchen unter dem Applaus der Mitstreiter. Viel Lob gab für den nahezu reibungslosen und schnellen Turnierverlauf und lässt die Veranstalter auf eine gute Teilnahme im nächsten Jahr hoffen. Bei dem das Jedermannturnier nun 40 Jahre alt wird. Also den 06.02.2027 gut vormerken.

die Teilnehmer


Die Sieger:

Damen: 1. Anja Maibohm, 2. Sabine Feustel, 3. Sandra Jordan

Herren: 1. Manuel Wiesner, 2. René Schöne, 3. Lennart Peschmann

Jugend: 1. Johan Tetzlaff, 2. Kajo Nemet, 3. Ben Tetzlaff