Vergleichskampf unter Freunden

STV Pétanque versus FSB Pétanque

In inzwischen langjähriger Verbundenheit mit dem FSB - Familien Sport Bund, welcher übrigens bei der Gründung der Pétanque-Abteilung innerhalb des STV-Ringelheim eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hat [was aber eine andere Geschichte ist und ein anderes Mal erzählt werden soll], findet zum Sommerausklang bzw. Herbsteinstieg ein Vergleichskampf zwischen den beiden Gruppen statt.

Gemeldet hatten sich zehn Spielerinnen und Spieler des STV und acht des FSB, anwesend waren am 05.0ktober auf der feinen Anlage des STV um 11:00 insgesamt 17 Pétanque Begeisterte. Aufgrund der ungeraden Gesamtanzahl und der Ungleichverteilung von STV und FSB Spielenden, wurden die Turnierform Mêlée (was übrigens so viel wie Nahkampf bedeutet) gewählt. Beim Mêlée werden die Teams für jedes Spiel aus allen Teilnehmenden neu ausgelost. Das heißt STV und FSB Spieler spielten kreuz und quer gegen- bzw. miteinander. Somit gab es vier Gruppen die jeweils 2 gegen 2 spielten und ein Dreierteam. Für die Regelunkundigen sei kurz erwähnt, dass durch die Anzahl der Kugeln je Spieler Chancengleichheit hergestellt wurde (im Zweierteam hatte jeder Spieler 3 Kugeln und im Dreierteam nur 2 Kugeln, was je Team 6 Spielkugeln ergibt. Für die Pétanque total Unwissenden noch der Hinweis, dass jeweils immer nur auf eine Zielkugel, das Schweinchen, gespielt wurde). Eine Rangfolge der einzelnen Spielerinnen und Spieler sowie der Vergleich zwischen STV und FSB ist aufgrund der Zählung und Wertung der jeweiligen Ergebnisse natürlich auch möglich und das war ja auch der Sinn des Vergleichskampfs. Die Auslosung, Ergebnisverwaltung und Rangfolgeermittlung erfolgten mit elektronischer Unterstützung (und lichtschwachem Monitor) durch Bernhard vom FSB.

Der Start bei durchwachsenem Wetter ließ zumindest bei einigen Ungutes für den weiteren Verlauf befürchten, zumal verschiedene Wetter Apps unterschiedliche Szenarien für den Himmel über dem Ringelheimer STV Sportplatz bereithielten. Die Wetterprognosen lauteten in etwa so: „Um 14:00 kommt ein 15-minütiger Schauer", „Es regnet erst nach 16:30", „Nachher kommt nochmal kurz die Sonne durch",

„Es regnet nur in Bad und -Hohenrodef' [was nur ein kleiner Auszug der tatsächlichen Debatte war).

Es ist kein Geheimnis, dass die FSB Spielerinnen und Spieler aufgrund ihrer großen Spielerfahrung, der vielfachen Wettkampfbeteiligung und der Trainingsintensität, qualitativ leicht im Vorteil sind. Aber durch das Verfahren der jeweils neu gemischtenGruppen wurde das spielerische Niveau insgesamt nach oben gezogen (bzw. nach unten gedrückt, je nachdem welche Sichtweise bevorzugt wird). Die Spielzeit je Partie war auf 45 Minuten begrenzt. Waren zu diesem Zeitpunkt noch keine 13 Punkte erreicht, wurde das aktuelle Ergebnis bewertet.

Nach zwei Durchgängen ging es in die Mittagspause. Bei dicken Bock- und dünnen Wienerwürsten sowie Kartoffel- und Nudelsalat sowie verschiedenen Apfelkuchen [an dieser Stelle herzlichen Dank für die Köche, Bäcker und Spender], wurden erste Zwischenresümees gezogen [„Wir sehen doch gar nicht so schlecht aus?!“] selbsternannten Wetterpropheten gelauscht [„Und ich sag euch, es wird noch regnen") und Spielzüge nochmal nacherlebt [„Da hätten wir legen sollen statt schießen, dann hätten wir nicht so viele Punkte hergeschenkt“]. Weitere zwei Durchgänge folgten nach dem Mittagessen. Die Stimmung war durchweg gut, auch Niederlagen lassen sich in freundlicher Atmosphäre besser verkraften. Das Wetter war weiterhin akzeptabel und tatsächlich blickte kurz die Sonne durch die Wolken.

Am Ende, nach insgesamt vier Spielen, war ein STV Spieler auf dem „Siegertreppchen". Mit Jürgen Hammerschmidt, einem Initiator und Gründungsmitglied der Pétanque Abteilung, hat es sicher den richtigen „getroffen" und die Pétanque Abteilung des STV war auch als Gruppe vor dem FSB. Wenn die Chroniken es richtig überliefern, war es das erste Mal, dass der STV vor dem FSB stand. Dass dieses Ergebnis eventuell auch mit der bereits erwähnten ungleichen Gruppengröße zu tun haben könnte, tat der Freude keinen Abbruch und schien vielen auch gar nicht weiter erwähnenswert. Und bei der abschließenden Runde im STV Vereinsheim waren die Ergebnisse sowieso zweitrangig. Bei guter Stimmung und einem (weiteren) Getränk je nach Wahl wurde der Vergleichskampf zwischen STV und FSB für 2026 vereinbart Übrigens kam der Regen tatsächlich erst nach 16:30 

 

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